Schmuckfotografie

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Schmuckfotografie ist eine Spezialisierung, bei der es – ähnlich wie in der Foodfotografie – ganz besonders auf Stimmung, Lichtführung und Emotion ankommt.

Das erste Studio, in dem ich vor meinem Studium gearbeitet habe, war – neben der Architektur – ganz besonders auf Schmuck spezialisiert. Auf was auch sonst, in der „Schmuckstadt“ Pforzheim. Ich bin Herrn Uhle bis heute dankbar, dass er mir beigebracht hat, zu „sehen“ und mit Licht zu gestalten. Dieses „Beibringen“ war nicht immer zartfühlend, sondern entsprach sehr wohl dem damaligen Tenor zwischen Lehrling und Meister.  Studioausstattung waren damals riesige Lampen mit Glaskolbenbirnen, unter denen man in der Hitze schnell ein paar Kilo verlor. Dazu kamen allerhand Lichtformer, Lochfolien, Papierreflektoren, Spiegel usw. die den winzigen Schmuckstücken und Perlen den richtigen „Schmelz“ verliehen. Blitz oder gar die Segnungen digitaler Lichtformer gab es damals noch nicht.

Noch heute arbeite ich lieber mit Kunstlicht – mit einer ganzen Kollektion selbst gebauter oder zusammengesammelter Lichtquellen, die es erlauben, mit dem Licht zu malen und den Schmuckstücken diesen einzigartigen, warmen Schimmer zu geben, die Studioblitze nie zustande bringen.

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